1st day KrügerPark

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1st day KrügerPark

Mittwoch, 02.11.2016
Am Mittwoch bin ich früh aufgestanden. Direkt nach dem Duschen ging es erneut ans Packen der Rucksäcke. Nach einem guten Morgen Kaffee stand mein PickUp Driver auch schon im Hof und begrüßte mich sehr herzlich. Ich bekam noch ein kleines Lunchpaket mit auf den Weg und stieg in den Bus ein. Es saß bereits ein Typ im Bus. Raphael aus Uruguay. Wir fuhren direkt hinein nach JO wo wir auf einer Lodge Anlage auf den nächsten Bus warteten der uns in den Krüger Park bringen soll. Dort angekommen ist Raphael und mir erst aufgefallen das in der hintersten Reihe bereits eine Dame anwesend ist, bisher aber geschlafen hatte. Mit dem neuen Bus holten wir 4 weitere Personen ab und endlich ging es Richtung Krüger Park. 4 Engländer, Raphael aus Uruguay, Allison aus NewYork und Ich. Die Fahrt dauerte mit 2 kleinen Pausen (auf der ich mir ein Anti-Moskito Spray gekauft habe – nachdem man mir erzählte das das Zeug aus Europa nichts taugt^^) bestimmt 5-6 Stunden. Viel Schlaf nachholen konnte ich nicht, denn es gab einfach sehr viel zum gucken. So grün bewachsen hatte ich mir Südafrika nicht vorgestellt. Relativ breite Straßen die an die Highways in den USA erinnern, hier und da mal ein Schlagloch und auch einige Tiere am Straßenrand bzw. direkt auf der Straße. Was mir extrem aufgefallen ist, sind die vielen Menschen die immer wieder vereinzelt entlang der Straße laufen und irgendetwas transportieren oder per Anhalter weiterkommen wollen. Da waren nirgends Häuser, Hütten oder ähnliches zu sehen. Also keine Ahnung was für weite Strecken dies Menschen zurücklegen müssen.
Irgendwann passierten wir dann endlich einen der großen Checkpoints zum Krüger Park. Die Engländer stiegen erneut um und wir drei fuhren weiter zu unserem Camp: Pretoriuskop. Das Camp ist eines von unzähligen anderen. Direkt im KrügerPark gelegen, gibt es hier kleinere Hütten, Campingplätze für Selbstfahrer und eben kleinere „private camps“ die von bestimmten Organisationen geführt werden. Darunter eben auch unsere kleine Zeltstadt. 8 Zelte als Unterkunft, ein großes für Küche und Versorgung und ein Zelt zum Essen und Beisammensitzen welches zur Front hin offen war. In der Anlage gibt es ebenfalls einen kleinen Shop und überall verteilte Wasch-, und Toilettenanlagen.
Allisa hatte wohl auch einen 3-Tages Aufenthalt gebucht, Raphael dagegen nur zwei. Dort angekommen wurden wir erstmal durch das Camp geführt, bekamen unsere Zelte gezeigt und die Formalitäten für unseren heutigen Sunset-Walk wurden geklärt. Ich begrüßte die anderen Campteilnehmer und richtete mir kurz das Zelt ein ehe es schon wieder zum Treffpunkt ging.

Ich glaube es war 17 Uhr als wir mit dem offenen Auto und ca. 7 Personen das Camp verließen. Das Wetter hatte nicht wirklich etwas von einem Sonnenuntergangs Flair, da es einfach nur bewölkt war – aber egal. Wir fuhren bestimmt 3 Stunden durch den Park. Teils über größere Zubringerstraßen, hauptsächlich aber über kleinere unebene Wege. Wir hielten an einer großen Wasserstelle an, da dort meist viele Tiere zu sehen sind – aber eben nur wenn es sehr trocken und sehr heiß ist. Wir sahen dabei aus der Ferne nur ein Krokodil. Die letzten eineinhalb Stunden war es dann dunkel, und wir leuchteten mit sehr lichtstarken Scheinwerfern das Gelände nach links und rechts aus.
Also irgendwie hatte ich mir das doch viel cooler vorgestellt – aber ein Erlebnis ist es allemal. Ich habe so ziemlich alle Tiere gesehen, die es zu sehen gab, bis auf: Leoparden! ohnoooooo. Aber ok, diese gelten als sehr scheu und man muss wirklich Glück haben welche zu sehen. Die übrigen Tiere kann ich aber allesamt abhaken: Löwe, Gepard, Büffel, Warzenschwein, Nashorn, Elefant, Hyäne mit 4 kleinen Jungen, African Wilddog, Impala, Sabel (englisch gesprochen!), etc… Wie gesagt hatte ich mir darunter mehr vorgestellt, aber vielleicht hatte ich auch immer die Bilder der Safaris aus Namibia im Kopf, welche landschaftlich absolut nicht mit dem Krüger Park zu vergleichen sind.
Zurück im Camp gab es dann für alle Abendessen. Eine Art Buffet mit vielen Fleischvariationen und sehr schmackhaften gebratenem Gemüse. Jetzt nach dem Essen wird wohl noch etwas weiter geratsch bis es morgen wieder heißt: Früh aufstehen!

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