3rd day KrügerPark – back at Hostel

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3rd day KrügerPark – back at Hostel

Freitag,  04.11.2016

Gestern Abend bin ich doch tatsächlich bereits um 9.30 Uhr ins Bett gegangen. Wir waren nach dem Essen noch ein bisschen zusammen gesessen. Es kam nochmal eine Frau aus den Niederlande hinzu. Sonst ist das Camp weiterhin dünn besiedelt. Heute Morgen hieß es dann um 3.45 Uhr aufstehen. Ich bin kurz duschen gegangen, habe mir einen Kaffee gegönnt, und schon ging es zum Treffpunkt für den Morningwalk. Unsere Gruppe bestand aus 6 Personen + 2 Guides. Wie alle Guides hier waren beide wieder mal sehr cool und haben viel Sinn für Humor.
Auf dem Weg zu unserem Ort an dem wir zu Fuß weitergehen werden sahen wir auf der linken Seite doch tatsächlich einen männlichen Löwen mit mächtiger dunkler Mähne. Nach 2min. verzog dieser sich aber wieder und ließ ein lautes Brüllen los. Von der rechten Seite gab es ein ähnliches Brüllen zu hören. Es musste hier in der Nähe also noch ein zweiter Löwe sein.
Nach dem wir aus dem Wagen ausgestiegen sind bekamen wir zuerst erklärt worauf es ankommt, worauf man achten soll, und „the rules“ erklärt. Immer direkt hintereinander laufen, dicht aufschließen, nicht sprechen, und wenn etwas zu sehen ist sollen wir mit den Fingern schnippen. Also marschierten wir durch den Busch und hielten Ausschau nach Tieren. Zu beginn war es noch dunkel was sich aber innerhalb 15min. recht schnell änderte und eine strahlende Sonne aufging.
Ich denke bei diesem „Walk“ kommt es eher auf das Gefühl an, selbst zu Fuß durch ein Gebiet zu laufen indem es durchaus gefährliche Tiere gibt, als auf das sichten von möglichst vielen Tieren. Und dieses coole Gefühl war auf jeden Fall vorhanden. Unsere Guides erklärten zwischen immer mal wieder etwas über Spuren und Fußabdrücke, bestimmte Höhlenformationen die meist aus alten Termitenhügeln entstanden sind, und vieles mehr. Nach gut einer Std. machten wir eine kurze Pause bevor es in einen großen Bogen wieder Richtung Auto ging.
Auf dieser relativ kurzen Tour haben wir Büffel, Schildkröten, Zebras und auch zahlreiche Nashörner gesehen. Die Entfernung war für meine „nicht-Zoom-Kamera“ leider immer zu weit weg um schöne Fotos machen zu können (kann ich daheim ja nochmals überprüfen). Einem Nashornpärchen mit einem Jungen waren wir aber doch deutlich näher als 100m – ich würde sagen 50m – und das war die einzige „spannende“ Situation. Einige hatten auf Grund der Hitze nun ihre Jacken und Pullis ausgezogen und trugen darunter weißte T-Shirts. Dies ist eigentlich ein NoGo, da die Tiere die weiße Farbe extrem gut warnehmen. Wir versteckten uns so gut es ging hinter einem großen Busch und beobachteten dabei das unruhige Verhalten der Nashörner da sie uns definitv gewittert und wohl auch gesehen hatten.

Um ca. 8 Uhr waren wir wieder zurück im Camp und die Sonne brannte bereits extrem herunter. Wir beschlossen mit dem Frühstück noch auf die 3 Niederländerinnen zu warten. Ich nutzte die Zeit für eine Erfrischung und das Packen meiner Rucksäcke.
Nach einem just in Time angerichtetem absolut leckerem Frühstück (Toasts mit eingeschlossenem Ei, gebratene Früchte, Würstchen und versch. Fleischvariationen und einem Puddingnachtisch) ging ich nochmals duschen und verstaute nun entgültig alles in meine Rucksäcke.

Um kurz nach halb 11 war unser Fahrer bereits hier. Der gleiche Typ wie auf der Hinfahrt. Übrigens ein sehr witziger Typ. Ich verabschiedete mich vom Leiter unserer Campgruppe und den anderen und verstaute mein Gepäck. Auf der Rückfahrt hielten wir erneut in Mpumalanga (Flughafen Nelspruit für den KrügerPark) an um in ein anderes PickUp Auto umzusatteln. Kurz darauf kam ein weiteres Auto angefahren – aus dem natürlich die 4 Engländer von unserem gestrigen Ausflug ausstiegen. 😉 Unser Zielbus mit dem es nach JO weitergehen sollte war aber nicht zu sehen. Es hieß es kann noch ein bisschen dauern. Irgendwann kam dann die Info das 2 Personen vergessen wurden und es deswegen länger dauern kann. Ok. Also warten. In brütender Hitze auf einem Hügel. Nice One! Die Zeit verging absolut schleppend und nach über einer Stunde ging es dann so gegen 13.15 Uhr weiter. Next stop: Brown Sugar Backpackers Hostel. Hier werde ich nochmals eine Nacht verbringen bevor es morgen dann um 9.20 Uhr mit dem Flieger nach Port Elizabeth geht. Auf der heutigen Fahrt ist mir wieder einiges aufgefallen. Die Umgebung von JO wird wohl sehr für Kohle und sonstigen Abbau in der Landschaft genutzt. Überall sind künstliche Hügel und kilometerlange Förderbänder zu sehen. Bereits auf dem Hinflug nach JO sind mir von oben seltsame Kreise aufgefallen, die an Kornkreis erinnerten. Jetzt weiß ich auch wie diese zustande kommen. Es handelt sich um ganz normale Anbaufelder, die mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet sind, welche durch den Radius und häufiges abfahren des Feldes wohl diesen Kreis erzeugt – faszinierend^^.

Und mittlerweile sitze ich dann doch mal hier im Brown Sugar Hostel, habe bereits zwei bier getrunken, und versuche den Text einigermaßen übersichtlich darzustellen. 19 Uhr ist zwar etwas später als gedacht, aber es gab jede Menge Staus und einen extrem schweren Unfall mit 3 LKWs (in Deutschland gäbe es bei so einem Unfall eine Vollsperrung, aber nicht hier in SA. Die Autos nutzen einfach den Grünstreifen von ca. 6m breite und schlängeln sich so zwischen Unfall und Gegenverkehr hindurch…).

Nach zwei Tagen wieder Internet zu haben ist irgendwie seltsam… tut aber gut, sich mal wieder ein bisschen informieren zu können. 😉 Zudem habe ich mich um einen Transport zum Flughafen gekümmert. Kann also nichts mehr schiefgehen…

Die Berichte der letzten beiden Tage werde ich ebenfalls nachreichen, sie aber chronologisch passend vor diesen hier platzieren.

Brown Sugar Backpacker Aussicht auf JO

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