erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

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erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Samstag, 12.11.2016

Nachdem ich mich mit einigen Kaffees fitgemacht hatte, fuhr ich nochmals los, um erneut ein bisschen am Wasser spazieren zu gehen. Danach fuhr ich zum tanken und anschließend reinigte ich doch tatsächlich das Auto ein bisschen. Um halb zehn gab ich dann mein gutes Auto bei der Hertz Autovermietung hier in Hermanus zrück. Mehr als ein kurzer Sichtcheck wurde nicht durchgeführt. Ich bin in dieser Zeit nun doch 1900km gefahren. Ist doch ein bisschen was – wobei ich mir das noch viel krasser vorgestellt hatte.

Anschließend packte ich mein gesamtes Zeug zusammen, was erstmals wieder ein bisschen schwieriger war, da ich nun keinen Kofferraum mehr habe, in dem man einfach einige Dinge reinschmeißen konnte. 😉

Mit einem Kaffee und leckeren Cookies machte ich es mir draußen in der Sonne gemütlich und wartete auf meine Abholung. Eine der beiden Angestelltinnen setzte sich eine Weile zu mir und wir redeten über alles mögliche. Unter anderem eben auch über PantheraAfrica – und das dies eine wirklich gute Sache sei. Erst dann bemerkte ich die Flyer, die hier auch zu finden waren. Dieses Hostel bietet eben auch Tagestouren zu PantheraAfrica an und im Gegensatz zu anderen Hostels finden sich hier auch keine Flyer die irgendetwas mit direktem Kontakt mit Raubkatzen oder Streichelzoos anbieten. Sehr lobenswert.

Da es dann bereits schon halb eins war und ich doch eigentlich um zwölf abgeholt werden sollte, wurde ich nun immer nervöser. Ich dachte mir bereits, dass diese Zeitangabe von 12 Uhr in afrikanischer Zeitangabe gerechnet wurde, aber das es nun solange dauerte? Hmmmmm. Der Chef des Hostels war mittlerweile auch vor Ort und er bat mir an, dass wir da doch gemeinsam mal anrufen. Er hatte die direkte Nummer von Cat und rief an. Doch niemand nahm den Anruf entgegen.

Und wieder warten. Mittlerweile eine komische Situation, da sonst fast alle anderen Gäste das Haus bereits verlassen hatten. Nach gut einer halben Stunde kam dann ein Rückruf von Cat. Das ist ein riesengroßes Missverständnis, sie entschuldigte sich, aber am Samstag machen sie keine PickUps. Sonntag 12 Uhr! Aber wenn ich heute schon kommen will, kann ich das gerne machen, wenn ich nur irgendwie hinkomme.

Oh noooooo. Habe ich wieder etwas verplant? Sofort holte ich mein Handy heraus und las mir die letzten Mails von Cat durch. Puh. Hier war immer die Rede von Saturday at 12 o´clock. Also kein Fehler meinerseits. Allerdings machte dann wieder alles Sinn… Ich holte meinen Kalender heraus auf dem ich alles handschriftlich notiert hatte. Und dort stand auch Sonntag.

Tja, und wenn wir nun alles zusammenzählen war meine Buchung für dieses Hostel auch nicht falsch. Es stand von Anfang an fest, dass ich am Sonntag abgeholt werde. Ich habe mich nur durch die letzten Mails von Cat in die Irre führen lassen, da dort eben immer die Rede von Samstag war. Mir viel wieder ein, dass Cat mir auch einmal schrieb, dass sie verplante Leute wie mich jetzt schon mag, da sie selbst auch manchmal ein bisschen chaotisch unterwegs ist. Na prima. Das sorgte allgemein für eine etwas heitere Stimmung im Hostel. 😉 Aber nun geht meine Buchung doch nicht flöten und ich bleibe eben nochmal einen Tag in Hermanus. Trotzdem etwas doof, da ich das Auto ja zurückgegeben habe und ich gestern noch ein bisschen mehr herumgefahren wäre, hätte ich das nur vorher gewusst.

Also schleppte ich meine Sachen wieder auf mein neues Zimmer. Dieses Mal wieder ein eigenes. Na wenigstens kann ich so heute Nacht wieder in Ruhe schlafen.

Auf diesen Schock dann wollte ich mir in der Stadt irgendwo ein Bier holen. Ich spazierte zielgerichtet zur nächsten Tankstelle, bis es mir wieder einfiel: in SA gibt es in Tankstellen keinen Alkohol. Dann besuchte ich einen sehr großen Supermarkt mit dem Namen Pick ´n Pay – welcher ebenso gut verbreitet ist wie der südafrikanische Ableger von Spar. Kein Bier – Nachfrage beim Personal: nein so etwas haben sie hier nicht. Hallo? Wo bin ich denn hier gelandet? Unzählige verschiedene Weinsorten aber kein Bier? Nun gut, ich setzte mich in den Außenbereich einer kleinen gemütlichen Pizzeria und genoss dort eben mein Bier und eine leckere Pizza. Danach schlenderte ich ein wenig durch die Innenstadt. Hermanus ist schon ein recht hübsch anzusehender Ort. Richtig idyllisch. Viele der kleinen Läden erinnern vom Baustil an Häuser aus den WildWest-Filmen. Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings wieder am Ufer und machte es mir einige Zeit auf den Klippen gemütlich. Die Wale scheinen wirklich nicht mehr hier zu sein. Unvorstellbar irgendwie, dass man die letzten Jahre einfach nur 10 min auf das Meer schauen musste und man hat bereits Wale gesehen.

Gegen sechs Uhr ging ich langsam wieder zurück und versorgte mich nochmals mit Getränke. Heute werde ich defintiv früher ins Bett gehen da ich ordentlich tired / erschöpft bin – bevor es dann morgen endlich(!) heißt: PantheraAfrica.

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