…goodbye Panthera Africa

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…goodbye Panthera Africa!

Samstag, 19.11.2016

Ich glaube ich bin tatsächlich bereits um halb sechs aufgestanden und hab eine große Runde bei den Tieren gedreht. Auch wenn einige noch im Halbschlaf waren hab ich mich dabei doch schon fast von allen verabschiedet. Das Frühstück ging heute etwas länger und es war eine sehr gesellige Runde. Trotzdem war deutlich zu spüren das die Stimmung auf Abschied ausgerichtet war.

Ein kleines Highlight war ein Artikel aus der lokalen Zeitung. Auf Seite 6 war ein großer Bericht über die Löwin Arabella und ihrer Operation. Und jetzt kommts: das Titelbild dazu ist von mir geschossen worden. Ich habe ja nach der ganzen Aktion alle meiner Bilder Catherine zur Verfügung gestellt. Aber das es gleich zur Zeitung geht… hihi – bin ich jetzt berühmt?! 😉

Die Beiden erzählten uns nochmal, dass wir uns gerne melden sollen, wenn wir irgend jemand kennen, oder sonst eine Idee haben, die Gechichte mit Bella irgendwo public machen zu können.

Catherine richtete ein paar Worte an alle. Wie und wann das Projekt startete und wo sie jetzt bereits stehen. Wie gut die Zusammenarbeit hier funktioniere und wie sich jedesmal wieder eine fast schon familiäre Gemeinschaft entwickelt. Dann folgten Worte an die Volunteers die PantheraAfrica heute verlassen werden. Lizeane wiederholte nochmal einiges: Sie danken uns von ganzen Herzen. Das gesamte Projekt sei ohne Volunteers nicht realisierbar. Und sie danken jeden einzelnen. Sie entschuldigte sich dafür, dass es diese Woche wegen den Ereignissen rund um Arabella etwas chaotisch und manchmal nicht nach Plan ablief. Desweiteren erzählten sie uns, dass dieses Mal das erste Mal war das sie Volunteers für nur eine Woche vor Ort hatten – es aber bemerkenswert ist, wie schnell man Menschen kennenlernen kann. Wir sollen doch die Tiere, die Arbeit rund um das Projekt und die schöne Zeit nicht vergessen. Cat richtete dann noch ein paar Worte direkt an mich: das ich als absolut positives Beispiel gelte, da ich mich zuvor informiert und Ukutula abgesagt hatte. Auch soll ich die Stärke des Leoparden immer in mir tragen. (Das ist wohl auf eine Unterhaltung, die wir geführt hatten, zurück zu führen :-)) Sie hat gesehen wie sehr ich mich für diese Tiere interessiere und einsetze.

Tja, was soll man sagen. In Textform nicht beschreibbar. Die gesamte Siuation war einfach nur traurig. Wir saßen alle total betrübelt am Tisch und wussten nichts zu sagen.

Ich wollte auch noch einige Worte an alle richten und versuchte zu erklären, dass ich mich auf Grund der Verständigungsschwierigkeiten nicht ganz so geben konnte wie ich eigentlich bin, da es mir einfach schlicht am Wortschatz fehlt. Deshalb war ich die Tage auch wohl ein bisschen ruhiger als sonst.  Auch das ich sehr wahrscheinlich noch einmal wieder kommen werde – und dann für mindestens 4 Wochen. Eine Woche ist einfach zu wenig Zeit. Da hat man gerade alle ein bisschen kennen gelernt und kennt die Abläufe. Da waren wir uns aber auch alle einig. Cat meinte dann noch: sie würde sich sehr darüber freuen wenn ich wieder komme. Ich müsse doch Pardus wieder sehen und vielleicht haben sie dann auch wieder einen nicht schwarzen Leoparden. 😉

Danach haben wir alle eine Zertifikat für unsere Volunteertätigkeit bei Panthera Africa erhalten. Meines hat passenderweise ein Hintergrundbild von Pardus. 😉

Doch das war es noch nicht… Wir erhielten einen kleinen Umschlag. Auf der einen Seite Bilder von ziemlich allen Tieren bei PA – mit der Aufschrift: „bis wir uns bald wieder sehen“. Und auf der Rückseite hatten so ziemlich alle Personen von Panthera Africa  inkl. Volunteers einige Zeilen an die jeweilige Person geschrieben. Ich überflog nur einige wenige und war wirklich kurz davor einige Tränen kullern zu lassen. Einfach nur rührend und total direkt.

ABER: eine Frage stellt sich dennoch: Wo war ich als das geschrieben wurde? Irgendwie waren alle überrascht, dass ich nicht dabei war und es konnte sich keiner erklären. Naja, vielleicht war ich duschen, bei den Tieren, beim Abspülen 😉 oder habe es auf Grund Verständigungsprobleme einfach nicht mitbekommen?!

Egal. Wenn ich wieder in Deutschland bin und ich alle Eindrücke verarbeitet habe werde ich einige Zeilen an Panthera Africa verfassen.

Nach dem doch taurigen Ende der Morgenbesprechung wurden die Koffer fertig gepackt und wir gingen alle nochmal eine kurze Runde zu den Tieren. Von Elsa musste irgendwie eine Nahaufnahme ihrer Augen ergattert werden (da die Befürchtung im Raum stand das diese entzündet sind) und so wurde sie mit einem Stück Fleisch an den Zaun gelockt bis dann ein gutes Fotos erhascht wurde. Ich besuchte noch ein letztes Mal die kleine Pardus und sagte tschüss.

Der PickUp wird uns ja bereits um 10 Uhr abholen, da eben eine weitere Freiwillige Panthera Africa verlässt und sie rechtzeitig am Flughafen sein muss. Ich hatte gestern übrigens noch eine Nacht im Green Elephant Backpackers in Kapstadt gebucht, da dort auch die Bermudians zwei Nächte bleiben werden. Im voraus hatte ich dieses Hostel ebenfalls schon für meine zwei letzten Nächte ausgewählt. Also alles perfekt. 😉 Und trotzdem war ich ein bisschen traurig Panthera Africa schon am Morgen und nicht erst Abends verlassen zu müssen.

Wir wurden auch alle gebeten wenn es uns nichts ausmacht, alle Bilder bzw. die guten Bilder auf eine externe Festplatte zu speichern. Hierzu hatte ich aber nicht wirklich die Zeit. Alle Bilder zu kopieren hätte ewig gedauert und so überflog ich nur eingige und kopierte diese auf die Platte. (Mittlerweile weiß ich aber schon das einige Fotos für die Beiträge auf Facebook von Panthera Africa verwendet wurden 😉 )

Bei meinem letzten Kaffee erwischte ich Catherine nochmals alleine in der Küche. Ich sprach sie direkt darauf an, dass ich vom deutschen Ableger von CACH (Campaign Against Canned Hunting) gefragt wurde ob ich nicht ein Interview über meinen Aufenthalt bei Panthera Africa geben will. Noch ist nichts bekannt, die Art und Weise und wie das alles ablaufen soll aber ich würde es machen wenn es ok ist. Sie war total begeistert und fragte wie es dazu gekommen ist. Nach einer kurzen Erklärung vereinbarten wir das sie mir einen kurzen Überblick schreiben wird und ich mich aber melden werde sobald ich genaueres wisse.

Ich tollte noch ein bisschen mit den Hunden draußen herum ehe es hieß: Abschied nehmen. OMG. Wir drückten uns gegenseitig alle und jeder wünschte einem alles Gute – und: das man sich wieder sieht! Cat war die letzte von der ich mich verabschiedete. Sie grinste und meinte: Sie sei sich sicher das ich wiederkomme und sie sich jetzt schon darauf freue. 😉 Dann nahmen wir alle im PickUp Bus Platz und winkten nochmal – bis wir das Tor zur Einfahrt passierten…

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