Hamburg, wieder mal alleine – mit großen Pötten

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Hamburg, wieder mal alleine – mit großen Pötten

Tja, da war ich nun wieder in Hamburg. Alleine. Die Unterkunft wieder mal über Air B´nB gebucht. Super zentral nähe Bahnhof Altona gelegen, stand meinem erneuten Besuch von Hamburg nichts mehr im Wege.

Das erste was ich an den Landungsbrücken feststellen konnte: Meine geliebtes Schiff Cap San Marco von der Reederei Hamburg Süd stand im Trockendock bei Bloom & Voss. Mit diesem Schiff verbinde ich immer meinen ersten Besuch in Hamburg, und einen sehr schönen Moment am Elbstrand, als gerade dieses Schiff am Containerhafen gegenüber angedockt wurde.

Ein Hauptziel von mir, war mal wieder das abgelegene und stillgelegte Hafengebiet, dass man nach einigen Hundert Metern Fußweg von der Fähranlegerstelle Bubendey-Ufer, erreichen kann. Dieser Ort hat sich nach den Landungsbrücken und dem Elbstrand zu einen meiner Lieblingsorte entwickelt. Und siehe da, ich sollte rießengroßes Glück haben!

Schon auf dem Weg dorthin sah ich parallel zu meinem Fußweg ein doch recht großes Containerschiff der Reederei Maersk, welches mit Schleppern Richtung Containerhafen geschleppt wurde. Schon ein witziges Gefühl parallel zu so einem nahezu 400m langem Schiff entlang zu laufen.

An meinem Ort dann angekommen, wurde das Schiff gerade um 180° gedreht und rückwärts Richtung Anlegestelle gezogen. Ein toller Anblick. Gerade von diesem Punkt aus. So nahe kommt man solchen Manövern nicht immer. Aber das sollte es noch nicht gewesen sein.

Leider war es ziemlich genau zur Mittagszeit, und die Sonne stieg immer höher – direkt mir gegenüber. Ein Grund warum keine tollen Bilder mit der Kamera möglich waren.

Zwischenzeitlich kam ein weitere Person durch das Gebüsch. Sascha hieß der Hobbyfotograf. Er sah mich entlanglaufen, und fragte sich, wohin der Typ denn geht. Bei mir angekommen kamen wir sofort zum quatschen. Und er war begeistert von diesem Ort. Also unterhielten wir uns immer wieder, und genossen unser Astra.

Als das eine Containerschiff festgemacht wurde, sah man auch schon ein Pilot-Schiff, welches zu einem weiteren größerem Containerschiff fuhr und eine Person aufnahm. Da die Kräne über diesem Schiff ebenfalls schon angehoben waren, konnte das nur bedeuten: dieses Schiff legt gleich ab. So war es dann auch. Und zack – wieder ist ein großes Containerschiff direkt vor der Nase gefahren. Kurz nach diesem Schiff, sah man bereits weitere Schlepperschiffe die sich mit einem weiteren 390m Schiff von Maersk beschäftigten und es langsam vom Dock lösten und aus dem Hafengebiet schleppten.

Wow! Ein Schiff in dieser Größe zu sehen ist schon toll! Aber 3?! Vielleicht war gerade Flut und die Wasserhöhe entsprechend passen, so dass diese Schiffe innerhalb 2 Stunden in den Hafen einliefen oder diesen verlassen haben.

Nicht zu vergessen – und was mich ziemlich überrascht hat: mein „Kunstwerk“ vom letzten Mal war immer noch an der Wand, als ob es gerade erst hingeklebt wurde. Dieses Klebeband ist der Hammer! Bei meinem letzten Besuch im Januar, hatte ich mit Klebeband eine Botschaft hinterlassen, welche eine Überraschung werden sollte.

Offensichtlich ist es an der Mauer doch recht gut vor Regen geschützt, und das recht milde Klima der letzten Wochen hat auch dafür gesorgt, dass das Klebeband immer noch hervorragend hält. Naja, mal schauen wie lange noch.

Doch leider ungesehen! Zu diesem Bild werde ich in meinem nächsten Beitrag noch etwas schreiben.

Das Wetter spielte über all die Tage herrlich mit, so dass ich auch mal wieder im Stadtpark Planten un Blomen unterwegs war. Die Pflanzenwelt, als solches normalerweiße nicht mein Fall – aber an diesem Tag hat sogar mir die Blütenpracht gefallen.

 

Nach einem großen Spaziergang war ich an diesem einen See angekommen, an dem Abends die berühmten Wasserlichtspiele stattfinden. Es hatte so ein gemütlichen Flair, dass ich es mir hier für zwei Stunden gemütlich machte. Einfach schön! Fast das gleiche feeling wie im Sommer an einem Badesee zu liegen.

Natürlich war ich auch dieses Mal einige Male am geliebten Elbstrand. Am letzten Mittag lag ich einige Zeit nur einfach im Strand, ließ es mir gut gehen, und genoss das Treiben der Leute.

Was sofort aufgefallen ist: Die Büsche entlang des Radweges sind mittlerweile alle extrem gestutzt worden. Ebenso hatte ich mein letztes Bild des Elbstrandes im Kopf. Damals hatte es extreme Flut bzw. Hochwasser. Dieses Mal war seit langem mal wieder der Sand unterhalb den großen Steinen zu sehen.

Auch die abendlichen Besuche am Aussichtspunkt Landungsbrücken /Sintfang durften nicht fehlen. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen und den Blick schweifen lassen. Ich wiederhole mich: herrlich!

Die letzte Nacht war dann wieder etwas anstrengend. Ich wollte mir eine Übernachtung sparen, da mich mein Zug am nächsten Morgen bereits um kurz nach Siebeben zurückbringen sollte. Die Zeit habe ich doch gut rumgebracht. Ein Besuch der Reeperbahn, herumschlendern an den Landungsbrücken, und ab 5 Uhr war ich dann für eine Stunde auf Fischmarkt.

Immer wieder faszinierend, wie fasettenreich die Besucher des Fischmarktes sind. Und ob man will oder nicht – man kommt immer wieder mit Fremden in Kontakt. Somit verging die Zeit dann doch wieder mal wie im Fluge.

Ursprünglich wollte ich erst ein Wochenende darauf nach Hamburg fahren – zum Hafengeburtstag. Da ich diesen aber bereits schonmal miterlebt habe, und mich die Menschenmassen doch eher abgeschreckt hatten, war ich nun eine Woche zuvor in Hamburg.

Aber auch bereits an diesem Wochenende: Touristenmassen ohne Ende. Keine einzige Fähre tagsüber war so leer, wie ich sie lieben und schätzen gelernt habe. Einfach nur überfüllt. Da ich mich ja nicht mehr als Touri zähle, habe ich eine ähnliche Abneigung denen gegenüber wie die Hamburger selbst. Irgendwie befremdlich.

Das Wetter war aber auch bombastisch. Soviele Tage Sonne, an einem Stück, gibt es in Hamburg doch eher selten.

 

 

Dieser Hamburg Trip hatte etwas sentimentales. Und trotzdem gibt mir jeder neue Besuch von Hamburg einige Kraft. Schwer zu erklären das Ganze…

Bei der Abreise hatte ich das Gefühl, ein Teil von mir ist in Hamburg geblieben……

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