Planänderung… und große Vorfreude auf Panthera Africa

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Planänderung…

und große Vorfreude auf Panthera Africa

Es ist getan! Ich werde definitv nicht meine Freiwilligenarbeit bei meinem ursprünglich geplanten Ziel antreten! Habe ich in diesem Beitrag noch mit mir und meinem Vorhaben gehadert, so bin ich jetzt absolut überzeugt davon. Mir geht es nicht alleine um mein eigenes Gewissen… viel mehr auch um meine Verrücktheit zu den Raubkatzen. Ich habe das Gefühl, dass ich alles was ich an diesen Tieren so liebe, mit einem Schlag verraten würde wenn ich nur einen kleinen Beitrag zur Canned Hunting Industrie leisten würde. Das kann ich einfach nicht tun.

Es gibt mit Sicherheit einige die sich dabei wieder denken: „Egal – Andere machen das auch! …und eine einzelne Person hin oder her…“ Tja, nicht mit mir. Ich bin da sehr festgefahren und doch immer wieder ein kleiner Prinzipienreiter gerade wenn es sich um so wunderbare Tiere handelt.

Und PENG! – so platzt ein Kindheitstraum von mir. Einmal mit jungen Raubkatzen „rumtollen“ zu können… tja grundsätzlich nicht verwerflich. Aber im Nachhinein doch sehr naiv. Aber da sieht man wieder wie die „Industrie“ funktioniert. UND wieviele tausende Menschen das System im falschen Glauben unterstützt haben oder unterstützen. Aber da verzichte ich dann doch gerne darauf! Ich könnte mir das ohnehin nie verzeihen wenn ich wieder ein Bild eines erlegten Löwen sehe und mir dabei überlegen muss, dass ich diesen wunderschönen Löwen die Flasche gegeben oder mit ihm gespielt habe und das ganze Geschäft drumherum auch noch mitfinanziert habe. No way!

Da der Hinflug nach Johannesburg aber schon gebucht ist, und der Inlandsflug sonst völlig umsonst wäre, werde ich mir eine kurze 2-3 Tages Safari durch den Krüger Nationalpark suchen. Es gibt doch recht viele Anbieter die von JO starten. Ich muss sagen das ich mich jetzt schon tierisch darauf freue! 😉

Da mich sonst nicht viel in und um Johannesburg interessiert, werde ich mir einen neuen Innlandsflug nach Port Elizabeth buchen – und zwar einige Tage früher. Das heißt der Trip von Port Elizabeth über die Garden Route zu meinem großen Ziel der Freiwilligenarbeit bei Panthera Africa wird sich alles ein wenig nach vorne verschieben und ich werde wohl einige zusätzliche Tage dort verbringen.

Mit den beiden habe ich bereits abgeklärt das es in Ordnung geht wenn ich doch etwas früher komme und evtl. auch einige Tage länger bleibe. Hihi – man kann jetzt auch wieder sagen: „typisch Michi eben!“ 😉

Panthera Africa
picture credits to Panthera Africa / Lizaene and Cat

Panthera Africa – auf diesen Ort freue ich mich wirklich extremst! Cathrine aka Cat mit der ich sehr viele Mails hin- und hergeschrieben habe ist sooo sympathisch und man merkt ihr an das Sie sich (gemeinsam mit ihrer Freundin Lizaene) mit diesem Projekt einen Traum erfüllt hat und ihn weiter verfolgen und ausbauen wird! Panthera Africa nimmt verwaiste Tiere auf die sonst nirgends eine Bleibe finden und so dem Canned Hunting gefährliche Nahe kommen würden. Sie bieten den unterschiedlichsten Raubkatzen eine Fläche von 40 Hektar und kümmern sich rührend um jede einzelne Raubkatze bis an ihr Lebensende. Dabei wird darauf geachtet den Tieren eine möglichst wildes Terran zu bieten und jeder direkte Kontakt mit Menschen wird strikt unterbunden! Neben dem Schutzreservat für viele Tiere setzen die Beiden sich auch aktiv für die Aufklärung über Canned Hunting und alles was mit diesem System zu tun hat ein und folgen deswegen auch den ethischen Grundsätzen für wildlife caring and welfast.

Wenn man sich die Anzahl der Tiere (die übrigens alle eigene Namen tragen!) anschaut, bekommt man einen Eindruck wie viel Arbeit in diesem Projekt steckt. Neben zwei Tigern, neun Löwen (darunter auch weiße), Jackale und Karakals tummelt sich auch ein schwarzer Panther in Panthera Africa herum. (jiiiihaaaaa! ;-))

Cat und Lizaene mit einem ihrer Löwen
picture credits to Panthera Africa / Lizaene and Cat

Bis letztes Jahr hatten sie noch einen Leoparden. Zorro war für Cat etwas besonderes und ihr Ein und Alles, was sich eindrucksvoll in zwei Blog Beiträgen von ihr nachlesen lässt.    1        2     Diesen hatten sie als verwaistes von der Mutter abgestoßenes Jungtier aufgenommen, gesund gepflegt und ihm dann so gut es ging ein schönes freies Leben ermöglicht. Leider ist dieser Leopard Ende letzten Jahres verstorben. Jeder der mich kennt weiß wie sehr ich diesen Leoparden gesehen hätte! Leoparden gelten als sehr schüchtern und sind auch in den großen Nationalparks sehr selten zu sehen.

panthera africa lovely zorro
lovely Zorro @Panthera Africa
lovely zorro panthera africa
lovely Zorro @Panthera Africa

Ich wiederhole mich – ja. Aber ich freue mich sooooo sehr dieses Projekt mit meiner Tätigkeit als Volunteer aktiv unterstützen zu dürfen! Wer mal einen Blick auf ihr Projekt und ihre tägliche Arbeit werfen will kann das auf ihrer Homepage pantheraafrica.co.za tun.

(credits for ©pictures @Panthera Africa by Cathrine / Lizaene – thanks! )

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